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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
Entstehung
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Hindernisse ihrer Zusammenkunft entfernt wurden. Es öffnetesich die Thüre und der Einsiedler stand vor ihr; seine selt-same Gestalt und seine Züge wurden durch die eiserne Lampeerleuchtet, die er iu der Hand hielt.

Trete eiu, Tochter der Trübsal," waren seine Worte,be-trete das Haus des Elends."

Sie trat ein, und beobachtete mit einer Vorsicht, welcheihre Furcht steigerte, daß die erste Handlung des Klausners,nachdem er die Lampe auf den Tisch gestellt hatte, darin be-stand, daß er die zahlreichen Riegel wieder vorschob, welchedie Thür seiner Hütte sicherten. Sie schauderte, als sie dasGeräusch dieses Unglück bedeutenden Verfahrens vernahm, ge-dachte jedoch der Warnungen Ratcliffe's, und bemühte sich,jeden Schein der Furcht zu unterdrücken. Das Licht derLampe war schwach und ungewiß; der Einsiedler aber, ohnevorerst weiter auf Isabelle zu achten, als daß er sie einlud,sich auf einen kleinen Sitz am Kamin niederzulassen, entzün-dete schnell einigen trockenen Stechginster, welcher sogleicheinen Flammenschein durch die Hütte verbreitete. Ein hölzer-nes Gesims mit einigen Büchern, einigen Bündeln getrockne-ter Kräuter und einem oder zwei Trinkgeschirren und Schüs-seln, befanden sich an einer Seite des Feuers; an der andernstanden einige Geräthe der Feldarbeit, mit anderen, welcheHandwerker anwenden, untermischt. Wo man ein Bett hätteerwarten sollen, stand ein hölzerner, mit verwittertem Moosund Binsen bestreuter Rahmen, die Lagerstätte des Klausners.Der ganze Raum der Hütte betrug innerhalb der Mauern nurzehn Fuß Länge und sechs Fuß Breite; ihr einziges Geräthaußer dem erwähnten bestand in einem Tisch und zwei Stüh-len ans groben Dielen.

Innerhalb dieses engen Raumes fand sich jetzt Isabelle

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