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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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oder in wieweit wir uns in seiner Gewalt befinden. Um desHimmels willen, braucht bei ihm Euren Einfluß, damit erseine Vorschläge verändert, zu deren Annahme ich mein Kindsowohl wegen ihrer eigenen Gefühle, wie wegen derjenigender Zartheit und des Anstandes weder drängen will noch kann.Verpflichtet Euren lieben Vetter. R. V."

In der Aufregung des Augenblicks, als ihre schwimmendenAngen und ihr schwindelnder Kopf den Sinn dessen, was sielas, kaum anffassen konnten, ist es nicht auffallend, daß MißVere bei diesem Briefe übersah, daß derselbe ihre Bedenklich-keiten eher auf die Form und die Zeit der vvrgcschlagencnVerbindung, als auf ihren tiefgewnrzclten Widerwillen gegenden vorgeschlagenen Bewerber zurückznführcn schien. HerrVere zog die Schelle, gab den Brief einem Bedienten, damitderselbe Herrn Mareschal ihn überliefere, erhob sich von seinemStuhle und fuhr fort, das Zimmer schweigend und in großerAufregung zu dnrchwandeln, bis die Antwort znrückgebrachtwar. Er überblickte dieselbe nnd drückte heftig die Hand sei-ner Tochter, als er ihr dieß Schreiben gab.

Mein thenrer Vetter, ich habe den Ritter in der von Eucherwähnten Angelegenheit schon bedrängt, finde ihn aber sostarr, wie die Cheviot-Berge; cs thnt mir wahrlich sehr leid,daß meine schöne Cousine so gepeinigt wird, um ihre Rechteals Jungfrau aufzugebe». Sir Frederik willigt jedoch ein,das Schloß mit mir im Augenblick zn verlassen, sobald dieCeremonie vorbei ist; dann wollen wir unsere Anhänger zumAufstand bringen und den Kampf beginnen. Somit ist großeHoffnung vorhanden, daß dem Bräutigam der Kopf eingeschla-gen wird, bevor er nnd die Braut sich wieder sehen, nnd Isa-belle hat gute Aussicht, L trös bon msreliö Lady Langley zuwerden. Hinsichtlich des Uebrigen sage ich nur, daß meine