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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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Du redest die Wahrheit, mein Kind," erwiderte der Va-ter,cs ist wirklich unmöglich; ich beslhe weder das Recht,noch den Wunsch, ein solches Opfer zu verlangen cs istder Wunsch der Natnr, das; die Alten sterben und vergessenwerden, das; die Jungen leben und glücklich sind."

Mein Vater sollte sterben und sein Kind kann ihn retten?Nein, mein thenrer Vater, es ist unmöglich; Ihr wollt alleinmich zu Demjenigen bewegen, was Ihr wünscht. Ich weiß,das; Euer Zweck nur dahin zielt, was Ihr für mein Glückhaltet; dieser furchtbare Bericht ist mir deßhalb nur gegeben,um Einfluß ans mein Verfahren zu üben und meine Bedenk-lichkeiten zu beseitigen."

Meine Tochter," erwiderte Ellieslaw in einem Tone, wor-in beleidigter Stolz mit väterlicher Liebe zu kämpfen schien;mein Kind hegt gegen mich Verdacht, das; ich einen falschenBericht erfinde, um ans ihre Gefühle einzuwirken! sogar dießmuß ich hören und muß mich herablaffen, das; ich diesen un-würdigen Verdacht widerlege. Ihr kennet die fleckenlose Ehreunseres Vetters Mareschal merkt, was ich ihm schreibe,und urtheilt nach seiner Antwort, ob die Gefahr, worin wiruns befinden, nicht wirklich ist, und ob ich nicht jedes Mittelzu ihrer Abwendung benutzt habe."

Er setzte sich, schrieb hastig einige Zeilen und händigte sieIsabellen ein, welche nach wiederholten und mühevollen An-strengungen eine genügende Klarheit ihrer Augen und ihresKopfes zu Stande brachte, um den Inhalt des Schreibens zubegreifen.

Theurer Vetter," hieß es in dem Bisset,wie ich erwar-tete, finde ich meine Tochter über das »«zeitige und voreiligeDrängen des Sir Fredcrik Langley in Verzweiflung. Siekann sogar die Gefahr nicht begreifen, worin wir uns befinden,