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darbst. «Zeigt sich keine andere Hoffnung, Flucht, Vermitt-lung oder Bitten? ich werde vor Sir Fredcrik meine Knieebeugen!"
„Dies; wäre eine fruchtlose Entwürdigung; er ist hinsicht-lich seines Verfahrens entschoffen, und dieß bin auch ich, ummein Schicksal zu erwarten. Nur auf eine Bedingung hinwill er seinen Zweck aufgeben, und diese Bedingung werdenmeine Lippen niemals gegen Euch aussprechen."
„Nennt sie, thenrer Vater," rief Isabelle ans, „was könntIhr verlangen, das ich nicht gewähren sollte, um das schreck-liche Geschick zu vermeiden, womit Ihr bedroht werdet?"
„Ihr werdet sie niemals eher erfahren," sprach Vere mitfeierlichem Tone, „als bis Eures Vaters Haupt auf dem blu-tigen Schaffote rollt, alsdann erst werdet Ihr hören, das; erdurch ein Opfer gerettet werden konnte."
„Warum wollt Ihr cs seht nicht nennen," fragte Isabelle,„besorgt Ihr, ich würde das Opfer meines Vermögens zuEurer Rettung scheuen? oder würdet Ihr mir das bittereVermächtnis; einer lebenslangen Gewiffensqnal hinterlassen kön-nen, so oft ich Eures Todes gedenke, während noch ein Mittelvorhanden ist, das furchtbare, Euch bedrohende Unglück zuverhindern?"
„Wohl, mein Kind," sagte Vere, „da Ihr mich drängt,Dasjenige zu nennen, was ich tausendmal eher verschweigenwürde, so mns; ich Euch benachrichtigen, daß er als Lösegeldnur Eure Hand annehmen will, und zwar nur dann, wennsie ihm vor Mitternacht noch heute gegeben wird."
„Noch diesen Abend," rief die junge Dame, bei dem Vor-schläge von Schauder ergriffen — „ein solcher Mann — einUngeheuer, das es vermag, die Tochter zu erwerben, indemer das Leben des Vaters bedroht — es ist unmöglich!"