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einige Monate nach dem Kloster Eurer Tante von mütterlicherSeite in Paris zu schicken. Durch eine Reihe von Irrungenseid Ihr aus dem Orte der Verborgenheit und Sicherheit ge-bracht worden, den ich zu Eurem Aufenthalt für einige Zeitbestimmt hatte. Das Schicksal hat mir die letzte Möglichkeitzur Rettung verschlossen; ich kann jetzt nur noch Euch meinenSegen geben, und Euch ans dem Schlosse mit Herrn Ratcliffefortschicken, welcher es jetzt verläßt; mein eignes Schicksalwird bald entschieden sein."
„Guter Himmel, Herr, ist es möglich!" rief Isabelle aus;„ach, weßhalb ward ich ans der Haft befreit, die Sie mir be-stimmt hatten? oder weßhalb haben Sie mir nicht Ihren Wil-len mitgetheilt?"
„Neberlegt einen Augenblick, Isabelle. Hättet Ihr ge-wünscht, daß ich in Eurer Meinung den Freund hcrnntersetzte,dem ich am meisten zu dienen wünschte, wenn' ich Euch dienachtheilige Heftigkeit darlegtc, womit er seinen Zweck ver-folgte ? Konnte ich mit Ehren so verfahren, nachdem ich ihmversprochen hatte, ihm Beistand bei seiner Bewerbung zu lei-sten? — Allein jetzt ist das Alles vorüber. Ich und Mare-schal sind entschlossen, als Männer zu sterben; mir bleibtnichts anders übrig, als Euch unter sicherem Geleit von hierfort zu senden."
„O Himmel, ist keine Rettung?" fragte die erschrecktejunge Dame.
„Keine, mein Kind," erwiderte Vere mit sanfter Stimme,„mit Ausnahme eines einzigen Mittels, dessen Annahme EuerVater niemals rathen wird — er müßte der Erste sein, seineFreunde zu verrathen."
„O nein," erwiderte sie mit Abscheu, aber hastig, alswolle sie die Versuchung zurückwcisen, welche die Wahl ihr