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„Unfehlbar und unverletzlich," erwiderte Sir Frederik.
„Dann," sagte Vere, „obgleich Eure Forderung voreilig,unzart und ungerecht gegen meinen Charakter ist, gebt mirEure Hand, Sir Frederik — meine Tochter soll Euer Weibsein."
„Noch heute Nacht!"
„Noch diese Nacht," versicherte Ellieslaw, „bevor die Glocke12 schlägt."
„Ich hoffe jedoch, mit ihrer Einwilligung," sagte Mare-schal, „denn ich versichere euch beide» Herren, daß ich nichtruhig dastehen will, wenn irgend ein Zwang dem Willen mei-ner hübschen Cousine anfgedrnngen wird."
„Die Pest hole den hitzigen Burschen," murmelte Ellies-law zwischen den Zähnen und sagte dann mit lauter Stimme:„mit ihrer Einwilligung? wofür haltet Ihr mich, Mareschal,daß Ihr Eure Einmischung für nothwendig erachtet, um meineTochter gegen ihren, Vater zu beschützen? Verlaßt Ench dar-auf, sie hegt keinen Widerwillen gegen Sir Frederik Langte,)."
„Oder vielmehr gegen den Namen Lady Langley. Wahr-haftig, das ist ziemlich wahrscheinlich. Viele hübschen Weibermochten vielleicht ihrer Meinung sein; ich bitte ench um Ver-zeihung , allein diese plötzlichen Forderungen und Zugeständ-nisse haben mich hinsichtlich ihrer nicht wenig beunruhigt."
„Nur die Plötzlichkeit des Vorschlags beunruhigt mich,"sagte Ellieslaw; läßt sic sich aber nicht bereden, so wird SirFrederik bedenken" —
„Ich will nichts bedenken, Herr Vere, — Eurer TochterHand heute Nacht, oder ich reise ab, wäre es auch um Mitter-nacht. Dieß ist mein Ultimatum."
„Ich nehme es an," sagte Ellieslaw, „und werde euch ver-lassen, damit ihr unsere militärischen Vorbereitungen besprecht,