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„Ich will auf keine Versicherungen mehr Horen; ich bindamit zu lange getäuscht worden," erwiderte Sir Frederik.
„Verlaßt Ihr uns," sagte Ellieslaw, „so mußt Ihr wissen,daß Euer und unser Untergang gewiß ist. Alles hängt vonunserem Zusammenhalten ab."
„Laßt mich für mich selbst sorgen," erwiderte der Ritter;„sagtet Ihr aber die Wahrheit, so würde ich lieber umkom-men, als mich länger zum Narren haben lassen."
„Kann Nichts, kann keine Bürgschaft Euch von meinerAufrichtigkeit überzeugen?" sagte Ellieslaw beängstigt; „die-sen Morgen hätte ich Euren ungerechten Verdacht als eineBeschimpfung zurückgewiescn, allein in unserer jetzigen Lage" —
„Fühlt Ihr Euch gezwungen, aufrichtig zu sein," ergänzteSir Frederik den Satz. „Wollt Ihr, daß auch ich dieß glaube,so könnt Ihr nur in einer einzigen Weise mich davon über-zeugen; laßt Eure Tochter mir heute Abend noch ihre Handgeben."
„So bald? unmöglich," antwortete Vere; „bedenkt ihrenSchrecken, unser gegenwärtiges Unternehmen."
„Ich will auf Nichts als auf ihre Einwilligung am Altar-Hören. Ihr habt eine Kapelle im Schlosse. Dr. Hobbles be-findet sich unter der Gesellschaft, gebt mir heute Abend diesenBeweis Eurer Aufrichtigkeit und wir sind wieder in Herz undHand vereint, verweigert Ihr mir aber mein Gesuch in ei-nem Augenblick, wo die Gewährung Eurem Vortheil so ange-messen ist, wie soll ich dann Euch Morgen vertrauen, wennich mich bei Eurem Unternehmen bloßgestellt habe, und nichtmehr zurück kann?"
„Und kann ich mich darauf verlassen, daß unsere Freund-schaft sich erneut, wenn Ihr heute Abend mein Schwiegersohnwerden könnt?" fragte Ellieslaw.