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Nachricht bereitwillig empfangen wird und daß wir einigeStunden ihm leicht abgewinnen können, wenn es sich darumhandelt, wer die Angelegenheit zuerst anzeigt."
„Ihr solltet sagen, Ihr und nicht Wir, wenn Ihr von demVorsprung in solch einem Wettrennen der Verräthcrei redet;was mich betrifft, so will ich mein Pferd wegen einer solchenSchurkerei nicht besteigen," sagte Marcschal, und murmeltedann zwischen den Zähnen : „ein schönes Paar von Schurken,um in ihrer Gesellschaft den Hals zu wagen."
„Ich brauche keinen Andern, um mir eine Handlung ein-zngeben, die ich für zweckmäßig halte," sagte Sir FredcrikLangley; „mein erster Schritt soll sein, Ellieslaw zu ver-lassen: ich habe keinen Grund, mein Wort Jemandem zu hal-ten" (er blickte ans Vcre), „welcher mir das scinige nicht ge-halten hat."
„Worin habe ich Sir Fredcrik getäuscht?" fragte Ellies-law, indem er durch eine Handbcwegung seinen ungestümenVetter zum Schweigen brachte.
„Im empfindlichsten und zartesten Punkte — Ihr habtmich in Bezug ans eine vorgeschlagene Heirath gefoppt, welche,wie Ihr wohl wißt, das Pfand unserer politischen Unterneh-mung war.. Diese Entführung und Znrückbringnng von MißVere — die kalte Aufnahme, die mir von ihr zu Theil wurde,und die Entschuldigung, womit Ihr dieselbe beschönigt, halteich für bloße Ausflüchte, damit Ihr die Güter, welche ihrvon Rechtswegen gehören, im Besitz behalten und mich mitt-lerweile zum Werkzeuge in Eurem verzweifelten Unternehmenmachen könnt, indem Ihr mir Hoffnungen und Erwartungenvorhaltet, die Ihr niemals zu verwirklichen gesonnen seid."
„Sir Fredcrik, ich versichere bei Allem, was heiligist" -