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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
Entstehung
Seite
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wir uns wie Männer von Erziehung und gute Nachbarn zubenehmen."

Bald nach diesem Gespräch erreichten sie das Schloß, wor-auf Ellieslaw, der einige Minuten vorher angelangt war,ihnen in dem Hofe begegnete.

Wie geht es der Miß Vere? habt Ihr die Ursache ihrerEntführung erfahren?" fragte Mareschal mit hastigen Worten.

Sie hat sich in ihr Gemach wegen großer Ermüdung zu-rückgezogen; ich kann nicht viel Licht hinsichtlich ihres Aben-teuers von ihr erwarten, als bis sie sich etwas erholt hat,"erwiderte ihr Vater.Euch jedoch, Mareschal, und den an-dern Freunden sind wir Beide wegen der gütigen Nachfor-schungen verbunden. Nur muß ich jetzt das Gefühl einesVaters auf einige Zeit unterdrücken, um mich dem eines Pa-trioten hinzugeben. Ihr wißt, dieser Tag ist für unsere end-liche Entscheidung festgesetzt die Zeit drängt unsereFreunde kommen herbei, und ich habe mein Haus nicht alleinfür die Herren von Stande, sondern auch für das schlechtereSpornlcder eröffnet, das wir nothwendig brauchen müssen.Wir haben dcßhalb wenig Zeit zu Vorbereitungen für ihrenEmpfang überblickt diese Listen, Marchic" (eine Abkürzung,unter welcher Mareschal Wells bei seinen Freunden bekanntwar).Sir Frederik, lesen Sie diesen Brief aus Lothian unddem Westen. Alles ist für die Sichel reif; wir brauchen nurdie Schnitter anfznbieten."

Von ganzem Herzen," sagte Mareschal;je mehr Unheil,desto besser der Krieg."

Sir Frederik zeigte in seinen Zügen einen ernsten und ver-störten Ausdruck.

Geht mit mir bei Seite, mein guter Freund," sprachEllieslaw zu dem finsteren Baronct,ich habe Euch etwas