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unmöglich, seine englischen Angelegenheiten ohne seinen Rathund Beistand zu leiten." Dieß war die Person, welche in demAugenblick das Zimmer betrat, als Herr Vcre sie rufen lassenwollte, und der jetzt die hastige Erzählung des Unfalls derJsabella mit einem Erstaune» vernahm, womit er offenbareZeichen seines Unglaubens äußerte.
Jsabellens Vater schloß seine Erzählung mit einer An-rede an Sir Frcderik und die anderen Herren, die erstauntumher standen. „Und jetzt, meine Freunde, seht ihr den un-glücklichsten Vater in Schottland; leiht mir euren Beistand,ihr Herren, gebt mir Euren Rath, Herr Ratcliffe. Bei derunerwarteten Heftigkeit eines solchen Schlages bin ich unfähigzum Handeln oder Denken."
„Besteigen wir unsere Pferde, versammeln wir unsere Die-ner und durchstreifen wir das Land, um die Schurken zu ver-folgen !" sagte Sir Frederik.
„Gibt es Niemand, gegen den Ihr Verdacht hegt," fragteRatcliffe mit ernstem Tone, daß derselbe einen Beweggrundzu dem Verbrechen habe? Die heutigen Tage sind nicht dieder Romantik, in welchen Damen allein wegen ihrer Schön-heit geraubt wurden."
„Ich besorge," sagte Herr Vere, „daß ick diesen auffallen-den Vorfall nur zu wohl erklären kann; leset diesen Pries,welchen Miß Lucy Jlderton aus meiner Wohnung dem jungenEarnscliff zu senden für zweckmäßig hielt, einem Manne, denich meinen Feind zu nennen ein erbliches Recht besitze. Ihrseht, sie schreibt ihn als die Vertraute einer Leidenschaft,welche er keck genug ist zu meiner Tochter zu hegen, sie er-klärt ihm, daß sie seiner Sache bei ihrer Freundin sich sehreifrig annehme, daß er aber einen Freund in der Garnisonbesitze, der ihm noch wirksamer diene. Seht hauptsächlich auf