Der hauptsächlichste Dulder des Unglücks wÜr jetzt vonder Höhe hinabgckommcu und stürzte sich durch das Gedränge;er vermochte bei dem aufgeregten Zustande seiner Gefühlenichts Weiteres zu thun, als daß er den Druck der freund-schaftlichen Hände empfing und erwiderte, womit seine Nach-barn und Verwandte ihm stumme Beweise des Mitgefühls fürsein Unglück gaben. Als er endlich die Hand Simons vonHackburn drückte, fand er Worte in seiner Gcmüthspein: „Ichdanke Euch, Simon — ich danke euch, ihr Nachbarn — ichweiß, was ihr mir sagen wollt — aber wo sind sie? — wosind —" er hielt an, als scheue er sich, die Namen derjenigenzu nennen, nach denen er sich erkundigen wollte; mit einemähnlichen Gefühl wiesen seine Verwandten, ohne Erwiderungzu geben, ans die Hütte. Hobbie stürzte in dieselbe mit demverzweifelten Ausdruck eines Mannes, welcher entschlossen ist,das Schlimmste auf einmal zu erfahren. Ihn begleitete einallgemeiner und kräftiger Ausruf des Mitgefühls, „ach, ar-mer Mann, armer Hobbie!"
„Er wird jetzt das Schlimmste erfahren."
„Ich hoffe jedoch, daß Earsncliff einige Spuren des armenMädchens anffindcn wird."
Dieß waren die Ausrufungen der Gruppe, welche ohne ei-nen anerkannten Führer, um ihre Bewegungen zu leiten, dieRückkehr des Unglücklichen nnthätig erwartete, aber entschlossenwar, seinen Anweisungen zu folgen.
Die Zusammenkunft zwischen Hobbie und seiner Familiewar im höchsten Grade ergreifend; seine Schwestern warfensich ihm um den Hals und erstickten ihn beinahe mit ihrenLiebkosungen, als wollten sie verhindern, daß er sich umsehe,und die Abwesenheit einer noch mehr Geliebten erkenne.
„Gott helfe dir, mein Sohn, er kann helfen, wenn Ver-