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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
Entstehung
Seite
77
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nicht mehr der Thor wie früher sein, um von meinen Grund-sätzen abzuweichen, wenn man sich an mein Gefühl wandte,als wenn ich, dem Niemand Mitgefühl erweist, Mitgefühlmit irgend Jemand hegen sollte! Das Schicksal mag seinenSichel-Wagen durch die erdrückte und zitternde Masse derMenschheit treiben. Soll ich der Thor sein, nm diese abge-lebte Gestalt, diesen entstellten Klumpen von Sterblichkeit unterseine Räder zu werfen, damit der Zwerg, der Zauberer, derKrüppel eine schöne Gestalt oder einen thätigcn Leib von Zer-störung rettet und die Welt bei dem Wechsel in die Händeklatscht? Niemals! und dennoch, dieser Elliot so jung,so tapfer und freimüthig, so ich will nicht länger darandenken, ich kann ihm nicht helfen, und ich bin entschlossen,fest entschlossen, ihm nicht zu helfen, wenn ich könnte, wennein bloßer Wunsch Bürgschaft für seine Sicherheit böte!"

Nachdem er so sei» Selbstgespräch beendet hatte, zog ersich in seine Hütte zum Schutz vor dem Wetter zurück, welchesjetzt mit großen und schweren Regentropfen ansznbrechen be-gann. Die letzten Sonnenstrahlen verschwanden gänzlich undzwei oder drei ferne Donnerschläge folgten auf einander inkurzen Zwischenräumen, indem sie unter der Reihe der kahlenHöhen wie der Widerhall eines entfernten Treffens erschallten.