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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
Entstehung
Seite
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Einsiedler eine Art Verbeugung mit einem Ausdruck, der zwi-schen Frechheit und Verlegenheit in der Mitte stand.

Die Gestalt des Reiters war dünn, groß und schlank,zeigte jedoch merkwürdige Kraft, breite Knochen und starkeSehnen; sie glich derjenigen eines Mannes, der sein ganzesLeben lang die heftigsten Leibesübungen betrieb, welche die Zu-nahme des Mcnschcnleibes im Umfange verhindern, währendsie durch Gewohnheit die Muskelkraft stärken und stählen.Sein Antlitz mit scharfen Zügen, sonnverbrannt und mit Som-mersprossen, zeigte einen unheimliche» Ausdruck von Gewalt-thätigkeit, Unverschämtheit und List, von welchen Eigenschafteneine jede abwechselnd vorznhcrrschen schien; rothes Haar undröthliche Augenbrauen, unter denen scharfe graue Angen blitz-ten, vervollständigten den Unheil verkündenden Umriß der Ge-sichtsbildung jenes Reiters. Er trug Pistolen in den Sattel-taschen, und ein zweites Paar ragte unter seinem Gütel hervor,obgleich er sich Mühe gegeben hatte, dasselbe unter seinemzugeknöpften Wamse zu verbergen. Sein Anzug war eine ver-rostete Sturmhaube, ein Büffelwams von etwas alterthüm-lichem Schnitt, Handscknhe, von denen derjenige der rechtenHand mit kleinen Eisenschnppen, wie ein alter Fechthandschuh,bedeckt war; ein großer Pallasch vervollständigte seine Aus-rüstung.

So," sagte der Zwerg,Raub und Mord sitzen wiederzu Pferde."

Ja," erwiderte der Bandit,Elshie, Eure Heilkunde hatmich wieder flott gemacht."

Und alle Eure Versprechungen, Euch zu bessern, die Ihrwährend Eurer Krankheit machtet, sind vergessen?" fuhrElshender fort.

Alle sind mit den Wasserbrocken und Brodsnppen ver-