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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
Entstehung
Seite
71
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heit in Romanen; allein ich versichere Euch, wiirde Eure Ge-schichte geschrieben, wie die so mancher weniger unglücklichenund verdienstvollen Heldin, so wurde der einsichtsvolle LeserEuch zu der Dame und zur Geliebten von Earnscliff geradewegen des Hindernisses bestimme», welches Ihr für so unüber-stcigbar haltet."

Unsere Tage sind aber keine romantische Zeit, sonderntraurige Wirklichkeit; denn dort steht das Schloß Ellieslaw."

Und dort steht Sir Frederik Langley im Thorc und er-wartet die Damen, um ihnen seinen Beistand beim Absteigenvom Pferde anznbieten, ich möchte eben so gern eine Kröteberühren; ich will seine Hoffnung tauschen und den alten Stall-knecht Horstngton zu meinem Stallmeister annehmen."

Bei diesen Worten peitschte die lebhafte junge Dame ihrenZelter vorwärts, sprengte bei Sir Frederik mit einem vertrau-ten Nicken vorüber, als er sich bereit hielt, den Zügel ihresPferdes zu ergreifen, und sprang in die Arme des alten Stall-knechtes. Isabelle hätte gerne dasselbe gethan, allein sie wagtees nicht, denn ihr Vater stand in der Nähe, und der Ausdruckdes Mißfallens verdunkelte schon ein Antlitz, welches zumAusdruck der rauhen Leidenschaften besonders geeignet war;sie sah sich zur Annahme der unwillkommenen Höflichkeitenihres verabscheuten Bewerbers genöthigt.