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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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um Wasser aus seiner Quelle zu holen. Earuscliff meinte,die Erscheinung sei nur des Zwerges Schatten.

Den Leusel hat er einen Schatten," erwiderte HvbbieElliot, welcher ein starker Verthcidiger der allgemeinen Mei-nung war,er hat sich viel zu tief mit dem Gottseibeiunseingelassen, um einen Schatten zn haben. Außerdem," schloßer richtiger,hat man jemals von einem Schatten gehört, derzwischen einem Körper und der Sonne erscheint ? Das Ding,mag cs sein was es will, ist dünner und größer wie der Kör-per selbst, und ist noch dazu mehr wie ein- oder zweimalzwischen ihm und der Sonne gesehen worden."

Dieser Verdacht, welcher in einem andern Theil des Lan-des damals Nachforschungen hätte veranlassen können, welchedem vermuthlichen Zauberer sehr lästig hätten werden müssen,erregte hier nur Achtung und Ehrfurcht. Der Einsiedlerschien die Zeichen furchtsamer Verehrung, womit ein gele-gentlich Vorüberkommender seiner Wohnung nahte, dem Blickdes Schreckens und Erstaunens, womit derselbe seine Personund Wohnung betrachtete, und den eiligen Schritt nicht un-gern zu scheu, welcher den Rückzug von dem Orte der Furchtbeschleunigte. Nur die Kühnsten hielten an, um ihre Neugierdurch einen hastigen Blick auf die Mauern der Hütte und desGartens zu befriedige», und daun dieselbe durch eine höflicheBegrüßung zu entschuldigen, welche der Bewohner mitunterdurch ein Wort oder ein Kopfnicken zu erwidern sich herab-ließ. Earuscliff schlug oft diesen Weg ein, und selten, ohnesich nach dem einsamen Bewohner zu erkundigen, der jeptseine Wohnung für die Zeit seines Lebens eingerichtet zn ha-be» schien.

Es war unmöglich, sich mit ihm in ein Gespräch überseine persönlichen Verhältnisse einzulaffen; auch war er un-