Druckschrift 
20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
Entstehung
Seite
51
Einzelbild herunterladen
 

schon angcdeutet wurde, gelegentlich Hülfe von Vorübergehen-den erhielt, die zufällig über das Moor gingen, oder auch vonMehreren, die aus Neugier herbeikamen, um seine Werke an-zuschen. Sah man eine menschliche Gestalt, die beim erstenAnblick für harte Arbeit so wenig geeignet schien, mit einersolchen unaufhörlichen Emsigkeit arbeiten, so war es auchwirklich unmöglich, daß man bei ihm vorüberging, ohne einigeMinuten anznhalten, um ihn bei der Arbeit zu unterstützen.Da nun Niemand unter denjenigen, welche gelegentlich demZwerge halfen, mit dem Grade von Beistand bekannt war,welchen derselbe von Andern erhalten hatte, so verlor derschnelle Fortschritt jenes Werkes in den Augen Jener nichtsan Wunderbarem. Das Dach und feste Aeußere der Hütte,die in der kurzen Zeit von solch' einem Wesen vollendet war,die überlegene Geschicklichkeit, welche Letzterer in der Mecha-nik und in anderen Künsten zeigte, erregte den Verdacht derumwohnenden Nachbarn. Sie behaupteten, wenn er kein Ko-bold sei, eine Meinung, die anfgegcben wurde, seitdem ersich als ein Wesen von Fleisch und Bein, eben so, wie sieselbst, zeigte so müsse er dennoch in genauer Verbindungmit der unsichtbaren Welt stehen, und diesen entlegenen Platzsich gewählt haben, um seinen Verbindungen mit Geistern un-gestört zu pflegen. Sie behaupteten, obgleich in ganz ande-rem Sinn, als die Phrase ein Philosoph anwcndet, daß erniemals weniger allein sei, als wenn er allein sei; von denHöhen, welche das Moor in größerer Entfernung beherrsch-ten, hätten die Vorübergehenden oft mit diesem Bewohner derWüste eine Person arbeiten sehen, welche regelmäßig ver-schwinde, sobald sie sich der Hütte näherten. Eine solche Per-son wurde gelegentlich erblickt, wie sie mit ihm an der Thüresaß, auf dem Moore umher ging, oder ihm Beistand leistete,