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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
Entstehung
Seite
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zugänglich für Gespräche über irgend einen andern Gegen-stand, obgleich die äußerste Wildheit seines Menschenhassesnachgelassen zu haben schien, oder obgleich er, wenigstens we-niger häufig, an den Anfällen des Wahnsinns litt, derenSymptome jener Menschenhaß war. Keine Ueberrednng ver-mochte ihn dahin zu bringen, daß er etwas mehr wie die ein-fackstcn Bedürfnisse annahm, obgleich ihm von Earnscliff ausMitleid, und von seinen mehr abergläubischen Nachbarn ausandern Beweggründen weit mehr angebvten wurde. DieWohlthaten der Letzteren erwiderte er durch ärztlichen Rath,wenn diese sowohl bei eigenen Krankheiten wie bei denenihres Viehes ihn um denselben ersuchten ein Verfahren,welches allmälig bei den Nachbarn allgemein wurde. Erversah die Leute oft mit Medizin, und schien nicht alleinsolche zn besitzen, welche das Land erzeugte, sondern auchfremde Arzneimittel. Er gab diesen Personen zn verstehen,sein Name sei Elshender, der Klausner; gewöhnlich nannteihn das Volk aber den klugen Elshie, oder den weisen Mannvon Mucklestane-Movr. Einige auch gingen in ihren Fragenüber den Bereich der körperlichen Beschwerden hinaus, undbaten ihn um Rathschläge in andern Angelegenheiten, die erdann auch mit einem orackelähnlichen Scharfsinn ertheilte,wodurch die Meinung von seinen übernatürlichen Fähigkeitensehr bestätigt ward. Die Fragenden ließen gewöhnlich eineGabe ans einem Stein in einiger Entfernung von seiner Woh-nung zurück; bestand dieselbe in Geld oder in einem Artikel,dessen Annahme er zurückwics, so warf er ihn entweder fort,oder ließ ihn liegen, ohne Gebrauch davon zn machen. Beijeder Gelegenheit aber waren seine Sitten grob und ungesel-lig. Seine Worte genügten gerade in ihrer Anzahl, um seineMeinung so kurz wie möglich auszudrücken; er vermied jede