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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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von Stein nnd Rasen ohne Mörtel erbaut, nach der unge-wöhnlichen Größe der dazu gebrauchten Steine eine Festigkeitzeigte, welche für eine Hütte von einem so engen Umfangennd rohem Bane sehr ungewöhnlich war. Earnscliff, welcherdas Treiben des Zwerges genau beobachtete, hatte nicht so-bald den Zweck des Baues erkannt, als er eine Anzahl Bal-ken hinschickte, die zur Bildung eines Daches sich eigneten;er lies; dieselben in der Nähe des Ortes niederlegen, und warentschlossen, am nächsten Tage Arbeiter zu schicken, um dasDach aufznrichten. Indes; der Zwerg kam seiner Absicht zu-vor; er hatte am Abend, bei Nacht und früh am Morgenmit solcher Anstrengung und sinnreicher Anwendung seinerHülfsmittel gearbeitet, daß er beinahe die Aufrichtung derSparren vollendet hatte- Seine nächste Arbeit ging dahin,Binsen zu schneiden nnd daraus das Dach seiner Wohnungzu verfertigen, eine Aufgabe, die er mit auffallender Gewandt-heit vollbrachte. Da er Abneigung gegen die Annahme irgendeiner Hülfe, mit Ausnahme gelegentlichen Beistandes vonVorübergehenden, zeigte, so wurden Materialien, die für sei-nen Zweck sich eigneten nnd Werkzeuge ihm geliefert, in de-ren Gebrauch er sich sehr geschickt zeigte. Er verfertigte dieThür nnd das Fenster seiner Hütte, bereitete sich eine roheBettstelle, und richtete sich einige Gesimse an den Wändenzu. Als seine Bequemlichkeiten sich vermehrten, schien sichseine bittere Stimmung etwas zu mindern.

Seine nächste Arbeit bestand in der Bildung einer starkenUmzäunung und im Anbau des von derselben eingeschlossenenLandes, soweit dieß in seinen Kräften stand, bis er sich einenkleinen Garten nach Herbeibringnng von Dammerde nnd derUmgrabung der dort befindlichen Pflanzendecke gebildet hatte.Man muß natürlich voraussehen, daß dieser Einsiedler, wie