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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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mir in den Fingern sitzen, wenn ich noch länger mir denRücken mit dem Heben dieser Steine wie ein Lastträger zer-breche, ohne nicht einmal so viel wieDanke Ench"" fürmeine Mühe zn bekommen."

Dank!" rief der Zwerg mit einer Bewegung ans, welchedie äußerste Verachtung ausdrückte.Da habt Ihr ihn nndwerdet fett daran! Nehmt ihn, nnd mag er bei Ench undmir gedeihen, wie er bei jedem sterblichen Wurm gedieh, wel-cher jemals das Wort von seinem kriechenden Nebengeschöpfausgesprochen vernahm! Geht fort) entweder arbeitet oderpackt Euch!"

Da erhalten wir einen schönen Dank, Earnscliff, dafür,daß wir dem Teufel ei» Tabernackel bauten, nnd unsere eige-nen Seelen noch dazu in Gefahr setzen, denn was missen wir?"

Unsere Gegenwart," erwiderte Earnseliff,scheint nurseine Raserei zn steigern. Wir thun besser, ihn hier allein zulassen nnd Jemand herzuschickcn, um ihn mit Nahrung undBedürfnissen zu versehen."

Sie thatcn dieß; der deßhalb abgcschickte Diener fand denZwerg, wie er an der Mauer zu arbeiten fortfnhr, konnteaber kein Wort von ihm herausbringen. Der Bursch, welcherden Aberglauben des Landes theilte, beharrete nicht auf demVersuche, Fragen oder Rath einer so sonderbaren Gestalt anf-zndringen, sondern legte die Speisen, die er mitgebracht hatte,auf einen Stein in einiger Entfernung nieder, und ließ siedem Menschenfeinde zur Verfügung.

Der Zwerg fuhr in seiner Arbeit jeden Tag mit einer sounglaublichen Emsigkeit fort, daß dieselbe beinahe übernatür-lich zn sein schien. An einem Tage vollendete er oft die Ar-beit von zwei Menschen; sein Bau nahm bald den Anscheinvon Mauern einer Hütte an, welche zwar sehr klein und nur

Der schwarze Zwerg. 4