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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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rers ist; seht nur, welche Grundsteine er gelegt hat! Wäreer dennoch ein Mensch, so wundere ich mich, was er damiterreichen will, einen Damm im Moore zu bauen. Manbraucht einen solchen zwischen Cringlehope nnd den Wäldernehrlicher Mann," (er erhob die Stimme)Ihr baut hierein festes Werk."

Das Wesen, an welches er diese Worte richtete, erhob seineAugen mit geisterhaftem Starren, richtete sich von seiner ge-bückten Stellung ans nnd stand vor ihnen mit all' seiner an-gebornen und scheußlichen Häßlichkeit. Der Kopf war vonungewöhnlicher Größe, mit dichtem, borstigem Haar bedeckt,welches durch Alter zum Theil ergraut war; seine Augcn-brannen, struppig und hervorragend, hingen über ein Paar-kleiner, dunkler, nnd durchdringender Augen,-die tief in derHöhlung liegend, mit wunderbarer Wildheit umherrollten undeinen theilwcisen Wahnsinn andeuteten. Seine übrigen Ge-sichtszüge waren von rauhem, gleichsam grob ansgehanenemGepräge, womit ein Maler etwa den Riesen eines Romanesansstatten würde; hiezu kam der wilde, unregelmäßige nndcigcnthümliche Ausdruck, den man so oft im Antlitz derjeni-gen erblickt, deren Körper mißgestaltet sind. Sein Rumpf,dick nnd viereckig, wie der eines Mannes von mittlerer Größe,ruhte auf zwei große» Füßen; die Natur aber schien die Beineund Schenkel vergessen zu haben, oder dieselben waren soknrz, daß die Kleidung sie verdeckte. Seine Arme, lang nndfleischig, waren mit zwei großen und kräftigen Händen aus-gerüstet, nnd zeigten, wo die eifrige Arbeit sic entblößt hatte,ein rauhes und zottiges, schwarzes Haar. Es schien, als obdie Natur die getrennten Theile seines Körpers ursprünglichzu den Gliedern eines Riesen bestimmt, jedoch launenhaft die-selben nachher der Gestalt eines Zwerges zugewiesen habe, so