wehr und ich habe meinen Hirschfänger mitgebracht; ich glaube,wir dürfen uns an dasselbe wagen."
„Jedenfallserwiderte Earnscliff, „aber im Namen allesWunderbaren, was treibt der Mensch doch?"
„Er baut einen Steindamm mit den grauen Gänsen, wieman jene großen, zerstreuten Steine nennt; wahrhaftig, soetwas ist noch nie erhört worden!"
Als sie näher kamen, konnte Earnscliff sich des Erstaunensnicht erwehren, und mußte seinem Gefährten beipflichtcn. DieGestalt, die sie am Abend zuvor gesehen hatten, schien lang-sam und mit Muhe die großen Steine über einander zu le-gen, als wolle sie eine kleine Einfriedigung bilden. Materiallag in großer Menge umher; die Arbeit in der Ausführungdes Werkes war wegen der Große der meisten Steine eineungeheure; es schien erstaunenswerth, daß jener Mensch meh-rere derselben, womit schon die Grundlage seines Gebäudesvon ihm gelegt war, hatte fortbewcgen können; er strengtesich heftig an, um einen großen Steinblock fortznbcwegen, alsdie beiden jungen Männer herbeikamen, und war mit derAusführung seines Vorhabens so eifrig beschäftigt, daß er jenenicht eher sah, als bis sie dicht bei ihm standen. Bei seinenBemühungen, den Stein zu heben, um ihn nach seiner Ab-sicht hinzulcgen, äußerte er einen Grad der Körpcrstärke, wel-cher mit seiner Größe und offenbaren Entstellung gänzlich un-vereinbar schien. Nach den schon überwundenen Schwierig-keiten mußte er die Stärke eines Herkules besitzen, denn einigeSteine, deren Aufhebung ihm gelungen mar, erheischten offen-bar die Kräfte von zwei Männern zn ihrer Bewegung. Hob-bie's Argwohn wurde wieder rege, als er die übernatürlicheKraft bemerkte.
„Ich bin beinahe überzeugt, daß cs der Geist eines Mau-