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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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ich lieber eine schwarze Krähe heimbringcn, als dreimal ohneein Hirschgeweih heimkehren, um damit zn prahlen."

Hobbie wandte sich von der Einen zur Andern, indem er-ste abwechselnd mit Stirnrunzeln betrachtete, obgleich dieserAusdruck durch ein Lächeln guter Laune im unteren Theil desGesichts widerlegt wurde. Er bemühte sich sogar, die Frauengünstig zu stimmen, indem er das beabsichtigte Geschenk seinesGefährten erwähnte.

In meinen jungen Tagen," sagte die alte Dame,hättesich ein Mann geschämt, wäre er ohne einen Rehbock an jederSeite seines Pferdes wie ein Krämer, der mit Kalbfellen han-delt, heimgekehrt."

Ich wünsche nur, daß die alten Jäger uns einiges Wildzurückgelaffen hätten, erwiderte Hobbie," Eure Freunde haben,wie ich glaube, das Land von Wild gereinigt."

Ihr seht, andere Leute können Wild finden, wenn esauch Euch unmöglich ist, Hobbie," sagte die älteste Schwester,indem sie einen Blick auf den jungen Earnscliff warf.

Schon gut, Weib, hat nicht jeder Hund seinen Tag?ich bitte Earnscliff um Verzeihung wegen dieses alten Sprüch-worts Kann ich nicht ein andermal dasselbe Glück haben,und er das meinige? es ist keine Kleinigkeit für einen Mann,den ganzen Tag ans den Beinen zu sein, und ans der Heim-kehr von Kobolden erschreckt zu werden nun dieß will ichgerade nicht sagen, aber doch einigen Schauder zu fühlen undalsdann mit einer Anzahl Weiber keifen zu müssen, die denganzen Tag nichts zu thnn hatten, als daß sie einen kreisen-den Stock mit einem Faden drehten, oder an einem Lappennähten."

Von Kobolden erschreckt!" riefen die Weiber alle zusam-men, denn in jenen Gebirgsschluchten wurde damals große