tcte gegen seinen Gefährten eine achtungsvolle Haltung, ohnejedoch jene Anzeichen von genauer Unterordnung zu äußern,welche zwischen Le uten höheren Standes und Bedienten statt-finden. Im Gegentheil, die zwei Reisenden ritten zusammenin den Hof, und der Schlußsatz des Gespräches, das sie zwi-schen sich geführt hatten, war ein vereinigter Ausruf: „Gottschütze uns, was soll ans den Lämmern werden, wenn dies;Wetter anhält!" Der Wink war für den Wirth genügend,welcher vortrat, um das Pferd der Hauptperson zu halten; erergriff dessen Zügel, als letztere abstieg, während der Stall-knecht dem Begleiter jenes Reiters denselben Dienst erwies,hieß die Fremden „Willkommen in Gandercleugh," und fragtein demselben Athen;, „was gibt's Neues in den südlichenHochlanden?"
„Neuigkeiten?" fragte der Fremde, „genug Neuigkeiten,nach meiner Meinung; wenn wir die Mutterschafe durchdrun-gen, so ist das Alles, was wir thnn können, w;r müssen so-gar die Lämmer der Sorgfalt des schwarzen Zwergs über-lassen."
„Ach, ach," fügte der alte Schäfer hinzu (denn dies; warer), indem er den Kopf schüttelte, „er wird diese Jahrszcit mitden Fellen gefallener Lämmer viel zu thnn haben."
„Der schwarze Zwerg?" fragte des Verfassers gelehrterFreund und Beschützer, Herr Zedckias Cleishbothan. „Wasfür eine Art Person mag er sein."
„Still, still," erwiderte der Pächter, „Ihr habt vom wei-sen Elshie, vom schwarzen Zwerg schon viel gehört, oder ichmüßte mich sehr irren. Die ganze Welt erzählt von ihm,allein das ist dennoch nur toller Unsinn, ich glaube kein Wortdavon, vom Anfang bis zum Ende."
„Euer Vater aber glaubte doch daran steif und fest," sagte