Erstes Kapitel.
„Hast du etwas von Philosophie i» deinemKopfe, Schäfer?"
„Wie Ihr wollt."
Es war ein schöner Aprilmvrgcn (ausgenommen, das; csdie Nacht zuvor stark geschneit hatte und der Boden mit einemblendenden Mantel von sechs Fnß Tiefe bedeckt war), alszwei Reiter auf das Wirthshaus zum Wallace zu ritten. DerErstere war ein starker, schlanker, großer, kräftiger Mann, ineinem grauen Reiterrock mit einem von Wachstuch bedecktenHut, einer großen Pferdepeitsche mit silbernem Griff unddicken, wollene» Ueberziehhosen. Er saß auf einer großen,starken, braunen, rauhhaarigcn aber gut gehaltenen Stute miteinem Sattel vom Schnitt der Landmiliz und einem militä-rischen Zaum mit doppeltem Gebiß. Der Mann, der ihn be-gleitete, war offenbar sein Diener; er ritt einen schäbigen,kleinen, grauen Klepper, trug eine blaue Mühe auf dem Kopf,ein großes, gewürfeltes Tuch um den Hals gewunden, lange,blaue Strumpfhosen anstatt der Stiefeln, zeigte Hände ohneHandschuhe, die stark mit Theer befleckt waren, und beobach-