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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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Auch besaß er allerdings ein Recht, sich selbst als einen Armenzn betrachten, dem die Natur einen Anspruch darauf crtheilte,daß seine Nebenmenschen ihn ernähren mußten; seine Mißge-stalt verschloß ihm ja jeden gewöhnlichen Weg, sich selbst durcheigene Arbeit zn unterhalten. Außerdem hing in der Muhleein Sack für Nitchie; Alle, welche ein Malter Mehl heim-brachten, unterließen es selten, eine Handvoll in den Almosen-sack des entstellten Krüppels zu werfen. Kurz, David brauchteweiter kein Geld, als zum Ankauf des Schnupftabaks, seineseinzigen Luxusartikels, den er sehr reichlich brauchte. Als erim Beginn dieses Jahrhunderts starb, hatte er etwa 20 Pfunderspart. Diese Gewohnheit des Sparens war seinem Charak-ter sehr angemessen, denn Geld gibt Macht, und der Besitz derMacht war Davids Wunsch, als Entschädigung für seine Ver-bannung aus menschlicher Gesellschaft.

Seine Schwester war noch am Leben, als die Erzählungherausgegcben wurde, deren Einleitung in diesen kurzen An-gaben besteht. Der Verfasser hat mit Leidwesen erfahren, daßeine Artlokaler Sympathie" und die Neugier, welche da-mals über den Verfasser des Waverley und den Stoff seinerErzählungen allgemein war, die arme Frau öfteren Erkundi-gungen aussetzten, welche ihr peinlich waren. Wenn man sicüber die Eigenthümlichkeiten ihres Bruders befragte, antwor-tete sie ihrerseits mit der Frage, meßhalb man die Todten nichtruhen taffe? Anderen, welche mit Erkundigungen nach ihrenEltern sie bedrängten, gab sie Antwort in derselben Stimmungihres Gefühles.

Der Verfasser sah diesen armen und, man kann sagen, un-glücklichen Mann im Herbst 1797. Er war damals durch dieBande genauer Freundschaft, die auch jetzt ihm verblieben ist,