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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
Entstehung
Seite
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mit der Familie des ehrwürdigen Adam Ferguson, des Philo-sophen und Geschichtschreibers, verbunden, welcher damals imManor-Thale ans dem Herrenhanse von Halyards, ungefähreine Meile von Ritchic's Einsiedelei, wohnte. Als der Ver-fasser mehrere Tage lang in jenem Herrenhausc verweilte,wurde er mit diesem sonderbaren Einsiedler bekannt gemacht,den Ferguson als einen außergewöhnlichen Charakter betrach-tete und in verschiedener Weise, besonders in gelegentlicherDarleihung von Büchern, unterstützte. Obgleich der Geschmackdes Bauern und Philosophen, wie man sich denken kann, nichtimmer übereinstimmte, betrachtete ihn Ferguson als einenMann von gewaltigen Gcistesgaben und originellen Ideen,dessen Seele jedoch von ihrer wahren Richtung durch vorherr-schende Selbstliebe und Eigendünkel abgewandt, durch dasBewußtsein der Lächerlichkeit und Verachtung verbittert war,und sich an der Gesellschaft, wenigstens in Gedanken, durchfinsteren Menschenhaß, rächte.

David Ritchic, so lange er lebte, in unbemerkter Stellung,war schon mehrere Jahre todt, als der Verfasser auf den Ge-danken kam, ein solcher Charakter könne in einem Romanegroße Wirkung Hervorbringen; somit entwarf er denjenigenElshie's von Mucklestane Moor. Er wollte die Geschichte mehrausdehnen und die Katastrophe künstlicher hcrbeiführen; einFreund jedoch, dem er das Werk während der Ausarbeitungvorlegte, war der Meinung, daß die Idee des Einsiedlers zuabstoßend sei und den Leser eher mit Widerwillen wie mitInteresse erfüllen werde. Da nun der Verfasser guten Grundhatte, seinen Rathgeber als ausgezeichneten Richter der öffent-lichen Meinung zu betrachten, schaffte er sich den Gegenstanddadurch vom Halse, daß er mit der Geschichte so schnell wiemöglich zu Ende eilte; indem er somit eine Erzählung,