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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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er ausrief:ich hasse solches Ungeziefer, denn es spottetmeiner!"

Eine andere Dame, gleichfalls eine Freundin und alte Be-kanntschaft von ihm, erwies ihm absichtslos eine tödtliche Be-leidigung bei einer ähnlichen Gelegenheit. Als er sie in sei-nen Garten führte, nnd seinen eifersüchtigen Blick zurück-wandte, glaubte er zu bemerken, das; sie ausspeie; alsbald riefer mit großer Wildheit:bin ich eine Kröte, Weib, daß du aufmich speiest," und trieb sie mit Verwünschungen und Beleidi-gungen aus seinem Garten, ohne auf ihre Antwort oder Ent-schuldigung zu hören. Ward er von Personen, die er wenigachtete, gereizt, so äußerte sich sein Mcnschenhaß in Worte»nnd bisweilen in Handlungen von noch größerer Rohheit;alsdann stieß er die ungewöhnlichsten Verwünschungen undDrohungen von seltsamer Wildheit aus."

Die Natur erhält ein gewisses Gleichgewicht des Gutenund Bösen in allen ihren Werken; vielleicht findet sich kein sogänzlich trostloser Zustand, daß ein solcher nicht einige ihmselbst eigenthümliche Quellen des Vergnügens darbieten sollte.Dieser arme Mann, dessen Menschenhaß ans dem Gefühl sei-ner widernatürlichen Häßlichkeit beruhte, genoß dennoch einigeihm eigenthümliche Vergnügungen. In die Einsamkeit ver-trieben, ward er ein Bewunderer der Naturschönheiten. SeinGarten, den er sorgfältig anbante, nnd den er aus mildemMoorlande in ein sehr fruchtbares Gut verwandelt hatte, warsein Stolz und sein Entzücken; er mar aber auch der Bewun-derer der höheren Naturschönheitcn; oft blickte er stundenlangnnd, wie er sagte, mit unaussprechlichem Entzücken auf diesanfte Neigung des grünen Hügels, auf das Sprudeln einernahen Quelle oder die Verschlingungen eines wilden Dickicfits.Vielleicht deßhalb war er ein Liebhaber von Shenstone's Idyllen,