3
keinen Gedanken, um svlch einen Bau mit Beschlag zu belegen,sondern gestattete bereitwillig den harmlosen Eingriff in seineRechte.
Man hat allgemein zngestandcn, daß die persönliche Be-schreibung Elschcnder's von Mucklcstane Moor ein ziemlich ge-naues und nicht übertriebenes Portrait dieses David vonManor Water ist. Derselbe war nicht ganz Z'/a Fuß hoch,denn er konnte aufrecht in der Thür seines Hauses stehen,welche genau diese Höhe hatte. Folgende' Einzelnheiten über-feine Gestalt und seinen Charakter finden sich im Scot's Ma-gazine 1817, und sind, wie man jetzt weiß, von dem geistreichenRobert Chambers von Edinburgh mitgetheilt, welcher mitvielem Eifer die Ueberlieferungcn der guten alten Stadt be-richtet und in anderen Werken große und angenehme Beiträgezum Vorrath unserer Alterthümer hinzugefügt hat. Er istder Landsmann von David Ritchie und hatte die beste Gele-genheit, Anekdoten über ihn zu sammeln.
Dieser Gewährsmann sagt, „sein Schädel von länglicherund ungewöhnlicher Form soll so stark gewesen sein, daß er-leucht eine Thür oder einen Faßboden damit einstoßen konnte.Sein Gelächter soll furchtbar gewesen sein und seine kräch-zende, gellende, seltsame und übelklingende Stimme seinenübrigen Eigenschaften entsprochen haben.
In seiner Kleidung fand sich nichts Außerordentliches.Gewöhnlich trug er einen alten Klapphnt wenn er ausging,und zu Hanse eine Art Kapntze oder Nachtmütze. Er trugniemals Schnhc, denn er konnte dieselben seinen mißgestalte-ten flossenartigcn Füßen nicht anpaffen; beide Füße und Beinewaren in umgcwickeltem Tuch versteckt. Er ging stets miteiner Art Pfahl oder langem mit eiserner Spitze versehenemStabe, welcher ihn.an Größe beträchtlich überstieg. Seine
1 »