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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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aus der Heerde gejagter Hirsch faßte er den Entschluß, in eineEinöde sich zurückznzichen, wo er eine möglichst geringe Ver-bindung mit der Welt haben konnte, welche ihn verhöhnte.In dieser Absicht ließ er sich ans einen Fleck wilden Moor-landes im einsam liegenden Thale des kleinen Manvrstromcsin Peeblesshirc, bei dem Pachtgnte Woodhonse, nieder. Diewenigen Personen, welche hier gelegentlich vorbeikamen, er-staunten nicht wenig, und einige abergläubische Leute wur-den von Schrecken erfüllt, als sie die kleine Gestalt des krum-men David bei der Errichtung eines Hanfes beschäftigt sahen, einer Arbeit, wozu er gänzlich ungeeignet erschien.

Die Hütte, die er errichtete, war sehr klein, die Mauernderselben, so wie diejenigen eines kleinen sie umgebenden Gar-tens, waren in einem auffallenden Grade von Festigkeit ge-baut und bestanden aus Lagen großer Steine mit Rasenschich-ten; einige der Ecksteine waren so ungemein schwer, daß die-jenigen, welche sie sahen, nicht begreifen konnten, daß solcheine Person, wie der Baumeister, dieselben hatte erheben kön-nen. David erhielt wirklich von Vorübergehenden, oder Leu-ten, welche aus Neugier hcrbeikamcn, sehr viel Beistand beiseiner Arbeit; da nun Niemand wußte, wieviel Hülfe Anderegeleistet hatten, so blieb die Verwunderung jedes einzelnenZuschauers unvermindert.

Der Eigenthümer des Bodens, der verstorbene Sir JamesNäsmith, Barvnet, sah ans einem zufälligen Spaziergange diesonderbare Wohnung, welche dort ohne sein Wissen und ohneseine Erlaubnis; rechtswidrig gebaut war, und somit demGleichnis; von Fallstaff, demjenigeneines schönen Hauses ansfremdem Grund und Boden" entsprach; der arme David hättesein Gebäude verlieren können, wenn er es zufällig auf einemanderen Eigenthum errichtet hätte. Der Gutsherr jedoch hegte