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er schon lange Zeit in Menteith einen mehr geliebten Neben-buhler, wie er selbst war, sah, habe seine Leidenschaft mitseiner besseren Natnr gekämpft, und gleichsam unwillkürlichdie Vorstellung, seinen Mitbewerber zu tödten, bei ihm her-vorgernfen.
Menteith genas nicht zur Genüge, um sich Montrose wäh-rend dessen kurzer und ruhmreicher Laufbahn anzüschließen;als dieser heldenmüthigc General sein Heer entließ und sichaus Schottland entfernte, beschloß Menteith als Privatmannzu leben, was er auch bis zur Restauration ausführte. Nachdiesem glücklichen Ereigniß nahm er eine Stellung im Landeseinem Range gemäß ein, lebte lange Zeit beglückt durchöffentliches Ansehen, sowie durch häusliche Liebe, nnd starbin einem hohen Alter.
Die Personen unserer Erzählung sind so beschränkt, daßwir, mit Ausnahme Montrose's, dessen Thaten und Schick-sale der Geschichte angehören, nur den Sir Dugald Dalgettyzn erwähnen haben. Dieser Herr fuhr fort, mit strengsterPünktlichkeit seinen Dienst zu verrichten und seinen Sold zuempfangen, bis er mit Andern auf dem Schlachtfelde vonPhilliphangh zum Gefangenen gemacht wurde. Er ward ver-urtheilt, das Loos seiner Mitgefangenen zn theilen, welcheeher wegen der Anklagen von der Kanzel her, als wegen ei-nes Urtheils von Civil- oder Militärgerichten zum Tode ver-nrtheilt wurden; ihr Blut galt nämlich als eine Art Buß-opfer, um die Sündenschuld vom Lande hinwcgznnehmen,und das Schicksal der Kananiter wurde, als durch göttlicheFügung ihnen bestimmt, gottlos und grausam über sie ver-hängt.
Mehrere niederländische Offiziere im Dienste der Cove-nanters legten bei dieser Gelegenheit für Dalgetty Fürsprache
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