beide Meinungen hat sich jedoch niemals ein Beweis er-geben.
Seine Rache war weniger vollständig, als er wahrschein-lich glaubte; Menteith mar zwar so schwer verwundet wor-den, daß er lange in gefährlichem Zustande blieb; indes; der-Harnisch, den er auf Major Dalgetty's glückliche Empfehlungals Brautschmuck trug, hatte ihn vor den schlimmsten Folgendes Stoßes geschuht, allein sein Dienst war für Montrvseverloren; man hielt es für das Zweckmäßigste, daß er mitseiner künftigen Gräfin, jetzt einer trauernden Braut, undmit seinem verwundeten Schwiegervater nach dem SchlosseSir Duncans Ardenvohr gebracht würde.
Dalgetty geleitete dieselben bis zum Rande des Sees underinnerte Menteith an die Nothmendigkeit, eine Schanze ansdem Hügel Drnmsnab zu errichten, um seiner Gemahlin neuerworbenes Erbe zu decken. Die Reise wurde in Sicherheitvollbracht, und Menteith war nach wenigen Wochen so weitwieder hergestellt, daß er sich mit Annot im Schlosse ihresVaters vermählen konnte.
Die Hochländer kamen etwas in Verlegenheit, um dieWiederherstellung des Grafen Menteith mit dem zweiten Ge-sicht in Einklang zu bringen, und die erfahreneren Seher wa-ren sehr unzufrieden, daß er nicht gestorben sei. Andere je-doch hielten das Gesicht durch die Wunde, welche von derbestimmten Hand und mit der bestimmten Waffe beigebrachtsei, für genügend erfüllt, und waren der Meinung, daß derVorfall des Ringes mit dem Todtenkopf sich ans den Toddes Vaters der Braut beziehe, welcher die Vermählung der-selben nicht um viele Monate überlebte. Die Ungläubigenhielten Alles für eitle Träumerei; Allan's angebliches Gesichtsei nur eine Folge der Eingebungen seiner Leidenschaft; da