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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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Alle Anordnungen waren jetzt getroffen, die Braut undder Bräutigam sollten nach der Sitte des Landes nicht eherals vor dem Altäre Zusammenkommen. Die Stunde hatteschon geschlagen, und der Bräutigam wartete in einem kleinenVorzimmer an der Kapelle nur ans den Marquis, welcher denBrautführer bei dieser Gelegenheit abgeben msllte. Da Ge-schäfte in Bezug auf das Heer die Aufmerksamkeit des Mar-quis in Anspruch genommen hatten, erwartet: ihn Menteith,wie man sich denken kann, mit einiger Ungeduld, und sagtelachend, als er die Thüre des Gemaches öffnen hörte,Ihrkommt spät auf die Parade."

Ihr werdet finden, daß ich zu früh komm," sagte AllanMac Aulay, welcher in das Gemach stürzte;zieht, Menteith,und vertheidigt Euch wie ein Mann, o!er sterbt wie seinHund!"

Ihr seid verrückt, Allan," erwidert: Menteith, sowohlüber seine plötzliche Erscheinung, wie über die unaussprech-liche Wuth seines Benehmens erstaunt. Seine Wangen warentodtenbleich, seine Augen drangen aus chren Höhlungen, seineLippen waren mit Schaum bedeckt, seine Bewegungen warendie eines Besessenen.

Ihr lügt, Verräther," war seiw wahnsinnige Antwort;Ihr lügt in diesem wie in Allem, vas Ihr mir sagt, EuerLeben ist eine Lüge!"

Spräche ich nicht meine Gedan'en ans, als ich Euch ver-rückt nannte," sagte Menteith nnnillig,so wäre Euer eige-nes Leben nur ein sehr kurzes. Worin macht Ihr mir denVorwurf, Euch betrogen zu Habei?"

»Ihr sagtet mir," erwiderte Man,daß Ihr Annot Lylenicht heirathen würdet falsche: Verräther, sie erwartet Eucham Altäre."