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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
Entstehung
Seite
345
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Menteith gab ihm die Beschuldigung zurück;Ihr redetdie Unwahrheit, ich sagte Euch, die Niedrigkeit ihrer Geburtsei das einzige Hindernis; unserer Vereinigung; dieses ist jetztbeseitigt. Für wen haltet Ihr Euch denn, daß ich meine An-sprüche zu Euren Gunsten aufgeben sollte?"

»Zieht," sagte Mac Aulay,wir verstehen einander."

Nicht jetzt," sagte Menteith, und nicht hier, Allan; Ihrkennt mich genug, wartet bis morgen, alsdann sollt Ihr ge-nug am Fechten haben."

Diese Stunde diesen Augenblick oder niemals," erwi-derte Mac Aulay,Euer Triumph über mich soll nicht weitergehen, wie diese Stunde. Menteith, ich ersuche Euch bei un-serer Verwandtschaft bei unseren vereinten Kämpfen undMühen, zieht Euer Schwert und vertheidigt Euer Leben!"Mit den Worten ergriff er die Hand des Grafen und drücktesie mit so wahnsinniger Heftigkeit, daß das Blut unter denNägeln hervorkam. Menteith stieß ihn mit Gewalt hinweg,indem er ansrief:Geh fort, Verrückter."

So werde mein Geschick erfüllt!" rief Allan; er zog sei-nen Dolch und stieß denselben mit seiner ganzen riesenhaftenKraft gegen die Brust des Grafen, die Waffe glitt an demstählernen Harnisch aufwärts, allein eine tiefe Wunde wurdezwischen dem Hals und der Schulter dem Grafen beigebracht;die Kraft des Stoßes hatte den Bräutigam zu Boden gestreckt.Montrose trat auf der einen Seite des Vorzimmers ein. Diehochzeitliche Gesellschaft, über den Lärmen erschreckt, befandsich in Besorgniß und Ucberraschung; ehe jedoch Montroseflüchtig sehen konnte, was sich ereignet hatte, war auch AllanMac Aulay bei ihm vorübergestürzt und wie der Blitz dieTreppe hinabgefahren.

Wachen, verschließt das Thor," rief Montroseergreift