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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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Ein Versprechen, daß er sich nicht eimnischen wolle, wardas Höchste, wozn Montrose diesen Mann bringen konnte, sodurchaus gntmüthig derselbe sonst auch war, wenn nicht seinStolz, sein Interesse, oder seine Vornrtheile mit in's Spielkamen. Der Marquis war zufrieden, daß er die Sache aufdiesem Punkte lassen konnte. Ein mehr williger Gast bei derVermählung und sicherlich bei dem Hochzeitmahle ließ sich inSir Dngald Dalgetty erwarten, den Montrose einznladen be-schloß, da er ein Vertrauter der vorhergehenden Umstände ge-wesen war. Jndcß sogar Sir Dngald trug Bedenken, besahdie Ellbogen in seinem Wams und die Kniec seiner Lederhosen,und murmelte eine Art widerstrebender Einwilligung, im Fallseine Erscheinung nöthig sei nach der Berathung mit dem ed-len Bräutigam. Montrose war etwas überrascht, er verschmähtees jedoch, sein Mißfallen zu bezeugen, und überließ Sir Dun-can seinem eigenen Belieben.

Dieß führte ihn sogleich in das Zimmer des Bräutigams,welcher unter der geringen Garderobe seiner Feldausrüstungsolche Kleidungsstücke sich aussuchte, in denen er bei dieserGelegenheit am besten sich zeigen könne. Sir Dngald tratein, stattete seinen Glückwunsch mit sehr ernstem Gesicht übersein bevorstehendes Glück ab, und fügte hinzu:es thue ihmsehr leid, daß er ein Zeuge desselben nicht sein könne."

Ich würde wirklich der Ceremonie Schande machen, daich keinen Hochzcitsanzug habe; Risse, offene Säume und Lö-cher an den Ellbogen in der Kleidung der Anwesenden könnteneine ähnliche Unterbrechung Eures Eheglücks zur Folge haben um die Wahrheit zu sagen, Mylord, Ihr selbst habt einigeSchuld an dieser Sache, da Ihr mich in den April schicktetnach einem Büffelwams unter der Beute der Camerons. Ihrhättet mich ebenso gut abschicken können, um ein Pfund frischer

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