schuldigmig zu benutzen, um mich in dieser Entscheidung derAngelegenheiten des Königs zu entfernen, so verdiente ich, daßdiese unbedeutende Schramme in Brand überginge und mei-nen Arm ans immer lähmte."
„Ihr seid also hierüber entschlossen?"
„So fest wie der Ben-Nevis steht," sagte der junge Edel-mann.
„Alsdann müßt Ihr," bemerkte Montrose, „mit dem Rit-ter von Ardenvohr sobald als möglich in's Reine kommen.Erhaltet Ihr von ihm eine günstige Antwort, so will ichselbst mit dem älteren Mac Anlay reden, nnd wir werdenMittel ausfindig machen, um seinen Bruder entfernt vomHeere zu beschäftigen, bis derselbe sich über die Täuschungseiner Hoffnung beruhigt hat. Wollte Gott, daß irgend einGesicht seine Einbildung in Anspruch nähme, und einflußreichgenug wäre, um alle Spuren der Annot Lyle zu vernichten!Ihr haltet dieß vielleicht für unmöglich, Menteith? Wohlan,ein Jeder gehe an seinen Dienst, Ihr an den des Cupido, ichan den des Mars!"
Sie schieden; nach dieser Verabredung ersuchte Menteitham nächsten Morgen den verwundeten Ritter um eine Unter-redung und erklärte ihm seine Bewerbung um die Hand seinerTochter. Sir Duncan hatte ihre gegenseitige Neigung be-merkt, aber war auf eine so frühe Erklärung von Seiten desGrafen Menteith nicht vorbereitet. Er erwiderte zuerst, daßer sich vielleicht schon zu viel Gefühlen persönlichen Glückeszu einer Zeit hingegeben habe, in welcher sein Stamm sogroßen Verlust und so tiefe Demüthiguug erlitt; er wolledeßhalb nicht die Beförderung seines ejgenen Hauses währendeiner so unglücklichen Zeit in Acht nehmen. Als der edleLiebhaber heftiger drängte, ersuchte er denselben um die