von Ardenvohr erweitert und gestärkt werden könne. Er be-rief sich ferner auf den gefährlichen Zustand der Wunde vonSir Duncan, auf die Gefahr, daß seine Hoffnungen getäuschtwurden, wenn man die junge Dame in das Gebiet der Camp-bells bringen lasse, wo sie bei dem Tode oder der längerenKrankheit ihres Vaters nothwendig unter die VormundschaftArgyle's gelangen würde, ein Ereigniß, wodurch ihm (Men-teith) jede Aussicht abgeschnitten werde, wenn er nicht dieGunst des Marquis durch Anfgebnng der königlichen Parteierkaufe.
Montrose gestand das Gewicht aller dieser Gründe einund gab auch zu, daß die Sache so schnell als möglich zuEnde gebracht werden müsse, obgleich sie mit Schwierigkeitenverbunden sei; die Beendigung derselben sei für des KönigsDienst erforderlich.
„Ich wünsche," sagte er, „daß die Angelegenheit auf dieeine oder andere Weise zn Ende gebracht und daß diese schöneBriseis ans unserem Lager vor der Rückkehr unseres hochlän-dischen Achills, Allan Mac Anlay, entfernt wird. Ich fürchteeine verhängnißvolle Fehde in dieser Sache, und ich halte esfür das Beste, daß man Sir Duncan auf sein Ehrenwortentläßt, wobei Ihr ihm und seiner Tochter das Geleit gebenkönnt. Die Reise kann hauptsächlich zu Wasser znrückgelegtwerden, so daß Eure Wunde dadurch nicht leiden wird;Ihr selbst, mein Freund, erhaltet dadurch eine ehrenvolleEntschuldigung, um auf einige Zeit mein Lager zu ver-lassen.«
„Niemals,« erwiderte Menteith, „niemals werde ich EuerExcellenz Lager verlassen, so lange die königliche Fahne ent-faltet ist. Sollte ich auch dadurch die jetzt mir eröffneteHoffnung verwirken, wäre ich fähig, den Fall als eine Ent-