als die Tochter Duncans von Ardenvohr erkannt, daß derThane von Menteith durch den Priester sich mit ihr vermäh-len will, daß dn abgesandt bist, um Gäste für die Hochzeitzu entbieten. Erwarte nicht ihre Antwort, sondern verschwindewie der Blitz, wenn die schwarze Wolke ihn verschlingt —jetzt gehe, geliebtes Kind meines gcliebtesten Sohnes! Nie-mals mehr werde ich dein Antlitz erblicken, noch den leichtenSchall deines Schrittes vernehmen — warte jedoch noch einenAugenblick und vernimm meinen letzten Auftrag; gedenke desSchicksals unseres Stammes und bewahre stets die altenBräuche der Söhne des Nebels; wir sind jetzt eine HandvollHeimathloser, aus jedem Thale durch das Schwert jedesStammes vertrieben, welcher in den Besitzungen herrscht, woseine Ahnen für den unsrigen Holz hieben und Wasser trugen.Allein im Dickicht der Wildnis; und im Nebel des Berges be-wahre Kenneth, Sohn Erachts, die Freiheit unbefleckt, die ichdir als Geburtsrecht hinterlasse. Verkaufe sie nie für einreiches Kleid, nie für ein steinernes Dach, nie für einen ge-deckten Tisch, nie für ein Daunenlager — auf dem Felsund im Thale, im Ueberfluß und im Hunger — im lanb-reichen Sommer und in den Tagen des eisernen Winters— Sohn des Nebels, sei frei, wie deine Ahnen. NenneNiemand deinen Herrn — empfange kein Gesetz — nimmkeinen Lohn, gebe keinen Sold — baue keine Hütte, um-zäune keine Weide, säe kein Getraidc — die Hirsche desBerges seien deine Heerde — fehlen dir diese, so raube dieGüter unserer Unterdrücker, der Sachsen und solcher Galen,welche Sachsen in ihrem Herzen sind, und Viehheerden höherschätzen, als Ehre und Freiheit. Gut für uns, daß sie so den-ken — sie gewähren unserer Rache einen weiteren Bereich.Gedenke derer, welche Güte unserem Stamm erwiesen, und
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