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bezahle ihre Dienste mit deinem Blut, sollte die Stunde eserheischen. Sollte ein Mac Jan zu dir kommen, mit demHaupte von des Königs Sohn in seiner Hand, so schütze ihn,wenn auch das rächende Heer des Vaters ihm folgen sollte,denn in Glencö und Ardnamurckan haben wir in Frieden wäh-rend mancher vergangener Jahre gewohnt. Die Söhne vonDiarmid — das Geschlecht von Darnlinvarach — die Reitervon Mcnteith — mein Fluch über dein Haupt, Kind des Ne-bels, wenn du irgend Einen mit diesem Namen verschonst,sobald die Zeit kommt, dieselben niederzuhauen ! Die Zeit aberwird kommen, denn sie werden sich mit ihren Schwertern ein-ander zerfleischen, und die Zerstreuten werden zum Nebel flie-hen und durch dessen Kinder umkommen. Noch einmal, gehe— schüttle de» Staub von deinen Füßen bei den Wohnungender Menschen, mögen sie znm Kriege oder Frieden sich sam-meln. Lebe wohl, Geliebter! Mögest du sterben, wie deineAhnen, ohne daß Krankheit oder Alter deinen Mnth bricht —gehe von hinnen! — lebe frei — vergelte jede dir erwieseneGüte — räche das deinem Stamm erwiesene Unrecht!"
Der junge Wilde verbeugte sich und küßte die Stirn sei-nes sterbenden Großvaters; von Kindheit an daran gewöhnt,jedes äußere Zeichen der Regung zu unterdrücken, schied erohne Thränen oder Gruß, und befand sich bald außerhalb derGrenzen von Montrose's Lager.
Sir Dngald Dalgetty, welcher beim letzteren Theil desAustrittes gegenwärtig war, wurde durch das Benehmen MacEaghs bei dieser Gelegenheit wenig erbaut.
„Ich kann nicht glauben, Freund Ranald," sagte er, „daßIhr Euch auf dem besten Wege für einen sterbenden Mannbefindet. Stürme, Angriffe, Gemetzel, Verbrennen von Vor-städten sind allerdings das Tagewerk eines Soldaten und