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oder in einem Schneefall erstickt wäre, was sehr leicht seinSchicksal hätte sein können, men» unser Winterfeldzug nochlänger dauern sollte. Seine Excellenz hatte aber die Güte"<er verbeugte sich gegen Montrose), „seine Stelle durch dasGeschenk eines edlen Rosses zu ersetzen, welches ich Lohnder Treue zur Erinnerung an diese berühmte Gelegenheit zunennen mir die Freiheit genommen habe."
„Ich hoffe," sagte der Marquis, „daß Ihr den Lohn derTreue, da Ihr das Pferd so genannt habt, in allen Pflichtendes Feldes zngeritten gefunden habt — ich muß Euch jedochbemerken, daß man gegenwärtig die Treue häufiger mit einemStrick, als mit einem Pferde in Schottland belohnt."
„Hm, hm! Euer Excellenz belieben witzig zu sein. Lohnder Treue ist zu allen Feldübungen so vollkommen zngerittenwie Gustavns, und hat ohnedem eine weit schönere Gestalt.Wahrhaftig, nur seine geselligen Eigenschaften sind wenigeransgcbildet, in Betracht, daß er in niederer Gesellschaft bisjetzt gelebt hat."
„Ihr meint doch nicht Seine Excellenz, den Herrn Gene-ral, hoffe ich," bemerkte Lord Menteith, „schämt Euch, SirDugald."
„Mylord," erwiderte der Ritter mit ernstem Tone, „ichkann unmöglich etwas so gänzlich Unziemliches meinen, ichbehaupte nur, daß Seine Excellenz, welche mit seinem Pferdbeim Reiten denselben Verkehr hat, wie mit den Soldaten beidem Discipliniren, beide zn jeder Kriegsthat, die er ansführe»will, bilden und abrichten kann, und daß somit dieses edleRoß bewunderungswürdig zngeritten ist. Da jedoch der Ver-kehr im Privatleben den geselligen Charakter bildet, so nehmeich nicht an, daß der eines gemeinen Soldaten durch denUmgang mit dem Korporal oder Sergeanten verfeinert wird.Sage von Mvntrose. 20