Schrecken und Verwirrnng vor sich Hertragelid, und allein dieTobten und Sterbenden zurncklassend.
Der Augenblick führte Mae Eaghs Rachsucht in Versuchung.„Eure Drohung, daß ich von Eurer Hand sterben soll, so rothsie aucl' vom Blute meiner Verwandten ist," beantwortete erdie Drohung Allans in ebenso herausforderndem Tone, „istnicht wahrscheinlicher, als daß Ihr durch die meinige fallt."Mit den Worten führte er auf Mac Aulay einen Streich mitso unerwarteter Fertigkeit, daß dieser kaum Zeit hatte, den-selben mit der Tartsche aufznfangcn.
„Schurke!" rief Allan erstaunt aus) „was bedeutet das!"
„Ich bin Ranald, ein Sohn des Nebels," erwiderte derangebliche Inselbewohner, den Streich wiederholend. Mit denWorten begannen Beide ein wüthendes Handgemenge.
Es schien beschlossen zu sein, daß in Allan Mac Aulay derRächer seiner Mutter an diesem wilden Stamme erstandenwar, wie der Ansgang des gegenwärtigen Kampfes, ebensowie der früher», erwies; nach dem Austausch einiger Hiebestürzte Ranald Mac Eagh an einer tiefen Wunde am Schädelnieder; Allan Mac Anlay sehte seinen Fuß auf seine Brustnnd stand im Begriff, sein Schwert durch den Leib zu stoßen,als die Spiye der Waffe von einem Dritten weggeschleudertwurde, welcher plötzlich einschritt.
Dies; war kein anderer, als Major Dalgetty, der, zuerstdurch den Fall betäubt nnd durch die Leiche seines Pferdesbeschwert, jetzt den Gebrauch seiner Beine und seines Verstan-des wieder erlangt hatte. „Haltet Euer Schwert empor,"sagte er zu Mac Anlay, „und thut diesem Manne keinen wei-teren Schaden, denn er steht hier unter meinem sicheren Ge-leit und im Dienste Sr. Excellenz; kein ehrcnwerther Cavalier