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stimmig ihr Stammoberhanpt, den Oberbefehl jenes Tages anArdenvohr und Anchenbreck abzntreten und dem Kampfe vonWeitem, sowie in Sicherheit znznschanen. —
Wir wagen nicht, Argyle den Vorwurf der Feigheit zumachen, denn er benahm sich, obgleich sein Leben durch keinetapfere That ausgezeichnet war, mit so viel Fassung und Würdebei der Schlussscene desselben auf dem Schaffotte, daß seinBenehmen bei dieser und ähnlichen Gelegenheiten eher derUnentschlossenheit, als dem Mangel an Mnth znzuschreibenist; wenn aber die leise Stimme in der Brust eines Mannes,welche ihm sagt, daß sein Leben von Wichtigkeit für ihn selbstist, durch diejenigen vieler Anderen in seiner Umgebung un-terstützt wird, welche ihm die Versicherung geben, daß es fin-den Staat eine gleiche Bedeutung hat, so zeigt die Ge-schichte viele Beispiele von Leuten mit größerer Kühnheit, alsArgyle, welche für ihre Selbsterhaltnng sorgten, wenn dieVersuchung zu derselben so sehr gesteigert war.
„Geleitet ihn an Bord, Sir Dnncan," sagte Anchenbreckzu seinem Vetter; „es ist meine Pflicht, zu verhindern, daßdieser Geist sich weiter unter uns verbreitet."
Nach diesen Worten begab er sich unter die Reihen undbat, befahl und beschwor die Soldaten, ihres alten Ruhmesund ihrer gegenwärtigen Ueberlegenheit, der Unbill, welche siesiegreich rächen könnten, und des Schicksals zu gedenken, wel-ches sie besiegt zu befürchten hätten; so ertheilte er jedem Her-zen einen Theil des Feuers, welches in seinem eigenen glühte.Mittlerweile ließ sich Argyle langsam und scheinbar mit Wi-derwillen von seinem diensteifrigen Verwandten an den Randdes Sees führen und ward ans eine Galeere gebracht, vonderen Deck er mit mehr Sicherheit als Ruhm dem jetzt er-folgenden Schauspiel Zusehen konnte.