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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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lichen und wunderbaren Töne entsandt hätten, wodurch siebisweilen die Annäherung eines Sturmes verkündigen. An-dere, deren Eifer sie ans ihrer Absendung weiter geführt hatte,fielen in einen Hinterhalt und wurden erschlagen, oder vonden Einwohnern der Gebirgsvesten, in welche sie einzudringensuchten, zu Gefangenen gemacht; zuletzt traf bei dem schnellenVorrücken Montrose's dessen Vorhut auf die Vorposten Argy-le's, und beide zogen sich nach dem Austausch einiger Muske-ten- und Pfeilschüsse ans das Hanpttreffen der beiderseitigenHeere zurück, um die Kunde zu überbringcn und Befehle zuempfangen.

Sir Dnncan Campbell und Anchcnbrcck stiegen sogleich znPferde, um den Zustand der Vorposten zn besichtigen; Argylebehauptete seinen Charakter als Oberbefehlshaber mit einigemCredit, indem er eine achtnngswerthe Ausstellung seiner Streit-kräfte ans der Ebene ausführte, da dieselben jetzt einen nächt-lichen Ueberfall, oder wenigstens einen Angriff am nächstenMorgen offenbar zu erwarten hatten. Montrose hatte seineStrcitkräftc so vorsichtig in den Gebirgsschluchten versteckt,das; keine Anstrengung, welche Auchenbreck oder Ardenvohr znversuchen für klug hielten, einige Gewißheit über seine wahr-scheinliche Macht gewähren konnte. Sie merkten jedoch, daßdieselbe im äußersten Anschlag geringer als die ihrige seinmüßte, und kehrten zu Argyle zurück, »m ihn von ihren Beob-achtungen in Kenntniß zn setzen. Dieser Edelmann wollteaber durchaus nicht glauben, daß Montrose selbst gegenwärtigwäre. Er sagte,dieß würde eine Tollheit sein, deren so-gar James Grahame ans dem Höhenpunkte seiner wahnsinni-gen Anmaßung unempfänglich sein müßte; er zweifle nicht,ihr Marsch werde allein durch ihre alten Feinde Glcnco, Kcp-poch und Glengarry aufgehalten; vielleicht auch könne Mac