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„Ihr seid zu bedenklich," sagte Argyle; „was hat es aufsich, durch wessen Hand das Blut der Grahames vergossen wird?es ist Zeit, daß dasjenige der Söhne von Diarmid zu fließenanfhört. Was sagt Ihr dazu, Ardenvohr?"
„Ich sage, Mylord, erwiderte Sir Dunean, „daß Anchcn-breck nach meiner Meinung seinen Willen erlangen und per-sönliche Gelegenheit haben wird, uni die Rechnung mit Mont-rose wegen der Verheerungen desselben in's Reine zu bringen.Unsere Vorposten haben Bericht erhalten, daß die Cameronsihre ganze Macht am Rande des Ben-Nevis versammeln.Dies; kann zu keinem andern Zweck geschehen, als daß sie demverrückenden Heere von Montrose sich anschließcn, nicht aber,damit sie seinen Rückzug decken."
„Sie müssen einen Plan, uns zu necken oder zu plündern,hegen," sagte Argyle, „den die eingewurzelte Bosheit von MacJldny angegeben hat, die er selbst Loyalität nennt. Mont-rose kann keine andere Absicht haben, als unsere Vorpostenanzugreifen, oder uns ans dem Marsche morgen zu necken."
„Ich habe Späher nach jeder Richtung ausgesandt," sagteSir Duncan, „um Nachrichten zu erhalten; wir werden baldhören, ob der Feind eine Streitmacht wirklich znsammen-bringt, und ans welchem Punkte und zu welchem Zwecke dießgeschieht."
Es war schon spät, als Nachrichten endlich anlangten;als aber der Mond sich erhoben hatte, verkündete ein beträcht-licher Lärm im Lager, und gleich darauf ein Lärm im Schlossedas Eintreffen einer wichtigen Nachricht.
Von den durch Ardenvohr zuerst ausgesandten Spähernhatten einige nichts Weiteres, als nngemiffe Gerüchte überBewegungen im Lande der Camerons zurückgebracht. Esschien, als ob die Schluchten des Ben-Nevis jene unerklär-