eigenen Regnngcn mit Schwierigkeit nnterdriickte, daß IhrSeite an Seite mit Bluthunden Eure Beute verfolgt habt —habt Ihr niemals gesehen, wie die Bluthunde ihre Zähne ge-gen einander wandten und über den Leichnam eines erwürgtenHirsches kämpften?"
„Es ist falsch," sagte Mac Aulay auffahrend, „es ist nichtdie Vorbedeutung des Schicksals, sondern die Versuchung ei-nes bösen Geistes der Hölle." Mit den Worten verließ erdie Hütte.
„Ha," rief der Sohn des Nebels aus, indem er ihm mitdem Ausdruck des Entzückens nachblickte; der Widerhaken desPfeiles steckt in deiner Seite! freuet euch, ihr Geister der Er-schlagenen ! die Schwerter eurer Mörder werden sich mit demeigenen Blnte färben."
Am nächsten Morgen mar Alles vorbereitet. Montrosedrang in schnellen Märschen den Fluß Tay hinauf und ergoßseine Streitkräfte in das romantische Thal am Sec desselbenNamens, welches an der Mündung dieses Flusses liegt. DieEinwohner waren Campbells, zwar nicht die Vasallen Argy-le's, sondern des ihm verwandten und verbündeten HausesGlenorchy, welches seht den Namen Brcadalbane führt. Dasie überrumpelt wurden, waren sie für den Widerstand gänz-lich unvorbereitet und gezwungen, die leidenden Zeugen derVerwüstung zu sein, welche unter ihren Heerden und Woh-nungen stattfand. Indem Montrose auf diese Weise zumThale des Sees Dochart vvrrückte, r^nd das Land ringsumverheerte, erreichte er den schwierigsten Punkt seiner Unter-nehmung.
Für ein Heer unserer Zeiten würde der Marsch durch dieseausgedehnten Wildnisse, ungeachtet der guten Militärstraßen,welche über Teinedrnm nach der Spitze des Sees Awe führt,