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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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eine Aufgabe von einiger Schwierigkeit sein. Zn jener Zeit,und noch lange nachher, mar aber keine Straße vorhanden,und die Schmierigkeiten wurden noch dadurch erhöht, daß dieBerge schon mit Schnee bedeckt waren. Ihre über einandergehäuften Massen gewahrten einen erhabenen Anblick, als dievordere Reihe in glänzender Weiße erstrahlte, während diehinter denselben sich erhebenden Gipfel eine rosige Färbungdurch das Abendroth einer Hellen Wintersonne erhielten. DerBen Crnachan, der höchste Gipfel von allen, gleichsam dieVeste der Berggeister dieser Gegend, erhob sich weit über dieandern und zeigte seinen glänzenden und zerrissenen Gipfelauf die Entfernung vieler Meilen.

Die Anhänger Montrose's waren keine Leute, welche sichdurch den erhabenen aber furchtbaren Anblick hätten abschreckcnlassen. Viele von ihnen waren von jenem alten Geschlecht derHochländer, welche nicht allein sich zum Schlafe auf den Schneeniedergelegt, sondern auch den Gebrauch eines Schneeballszum Kissen als weibische Ueppigkeit betrachtet haben würden.Raub und Rache lag jenseits der Schneegebirge, und sie scheu-ten sich somit nicht, dieselben mit Schwierigkeit zu überschrei-ten. Montrose ließ ihnen keine Zeit, worin sich ihr Eiferhätte abkühlen können; er befahl den Dudelsackpfeifern, dasalte Lied anznstimmen:Wir kommen durch den Schneefall,um die Beute zu jagen," ein Schlachtgesang, dessen gellendeTöne die Thäler des Lennox so oft mit Schrecken erfüllt hat-ten. Die Truppen rückten mit der behenden Geschwindigkeitvon Bergbewohnern vor und befanden sich bald in dem ge-fährlichen Passe, in welchem Ranald als ihr Führer diente,indem er, um den Weg aufznfinden, mit einer auserlesenenSchaar voranging.

Die Macht des Menschen erscheint niemals verächtlicher,