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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
Entstehung
Seite
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Der Stamm ist, soviel ich weiß," erwiderte Major Dal-getty,auf acht oder zehn Männer und einige Weiber ver-mindert."

Wo sind dieselben jetzt?" fragte Montrose.

In einem Thale drei Meilen von hier," erwiderte derSoldat;sie erwarten dort Eurer Excellenz Befehl; ich hieltes für unpassend, sie in Euer Lager ohne Eurer ExcellenzBefehl zu bringen."

Daran habt Ihr sehr verständig gehandelt, sagte Mont-rose;es ist zweckmäßig, daß sie bleiben, wo sie sind, odereinen entlegeneren Zufluchtsort suchen. Ich will ihnen Geldschicken, obgleich dieser Artikel bei mir gegenwärtig nur sehrgering vorhanden ist."

Das ist nnnvthig," sagte Major Dalgetty;Euer Excel-lenz braucht ihnen nur einen Wink zu geben, daß die MacAulays nach irgend einer Richtung hin anfbrechen, alsdannwerden meine Freunde, die Söhne des Nebels, sogleich rechtsum kehrt und sich aus dem Staube machen."

Das märe sehr unhöflich," meinte der Marquis;ichwill ihnen lieber einige Thaler schicken, damit sie sich einigesVieh für den Unterhalt ihrer Weiber und Kinder kaufenkönnen."

Sie wissen schon, wie sie sich Vieh weit wohlfeiler ver-schaffen können, jedoch mag geschehen, was Euer Excellenzbeliebt."

Ranald Mac Eagh," sagte Montrose,mag einen oderzwei seines Stammes answählen, Leute, auf die er sich ver-lassen kann, und die fähig sind, ihr eigenes Geheimnis; unddas unsrige zu bewahren; diese sollen nebst ihrem Häuptling,als Oberstwachtmeister, uns zu Führern dienen. Laßt siemorgen bei Tagesanbruch an mein Zelt bringen, und tragt