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„Ein dankensmerther Dienst," sagte der Marquis mitErnst, „welcher sicherlich, wie er cs verdient, belohnt werdenwird.«
„Kniee nieder," sagte Major Dalgetty, „Ranald, kniee nie-der und küsse Sr. Excellenz die Hände."
Da die vorgcschriebene Form der Huldigung nicht nach derGewohnheit von Ranalds Vaterlande mar, begnügte er sichdamit, seine Arme über die Brust znsammenznlegcn und seinHaupt tief zu verneigen.
„Dieser arme Mann, Mylord," sagte Major Dalgetty, in-dem er seine Rede mit der würdevollen Miene eines Beschützersvon Ranald Mac Eagh fortsetztc, „hat alle seine geringenMittel zur Vertheidignng meiner Person vor meinen Feinde»angewandt, obgleich er keine besseren Schußwaffen, als Bo-gen und Pfeile hatte, was Eure Landschaft kaum glaubenwird."
„Ihr werdet viel solcher Waffen in meinem Lager sehen,"sagte Monlrose, „und mir finden, daß sie brauchbar sind."
„Brauchbar! Mylord," sagte Dalgetty, „ich hoffe, EureLordschaft wird mir erlauben, mein Erstaunen auszndrücken —Bogen und Pfeile! Ich hoffe, Ihr verzeiht mir, daß ich Euchanempfeble, dieselben bei der ersten paffenden Gelegenheit durchMusketen zu ersetzen. Indes; abgesehen davon, daß mich die-ser ehrliche Hochländer vertheidigte, übernahm er auch dieSorge, mich zn heilen, in Betracht, daß ich auf meinem Rück-züge ein kleines Andenken bekommen habe; deßhalb verdienter von mir die Belohnung, daß ich ihn Eurer Lordschaft Kennt-nis; und Beschütznng besonders empfehle."
„Was ist Euer Name, Freund?" fragte Montrose, sich zumHochländer wendend.