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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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Gefühlen beschäftigte, mackste der Soldat, welcher am Quar-tiere Schildmacht stand, dem Marquis die Meldung, daß zweiPersonen mit Sr. Excellenz zu reden wünschten.

Ihre Namen," fragte Montrose,und die Ursache, warumsie in so später Stunde Zutritt wollen?"

Hierüber konnte die Schildwache, ein Irländer von Col-kitto's Leuten, dem General wenig Kunde geben, so daß Mont-rose, welcher zn dieser Zeit Niemand Zutritt verwehren durfte,damit er nicht irgend eine wichtige Nachricht vernachlässige,als Vorsichtsmaßregel den Befehl gab, die Wache solle unterWaffen treten, und sich dann zum Empfang seiner späten Be-suche vorbereitete. Sein Kammerdiener hatte kaum ein paarFackeln angezündet und Montrose sich selbst von dem Lager er-hoben, als zwei Männer eintratcn, der eine in einem nieder-ländischen Kleide von Gemsleder, welche beinahe in Fetzenzerrissen war, der andere ein großer, sich anfrechthaltender,alter Hochländer von einer durch Frost und Sturm verwitter-ten Gesichtsfarbe, welche sich als cisengrau bezeichnen ließ.

Worin kann ich euch dienen, meine Freunde," fragte derMarquis, indem er beinahe unbewußt den Griff einer seinerPistolen suchte, denn die Zeit überhaupt ebensowohl, als dienächtliche Stunde rechtfertigten einen Verdacht, welchen einharmloses Aussehen bei seinen Besuchern zn beseitigen durch-aus nicht geeignet war.

Ich bitte Euch Glück wünschen zn dürfen," sagte derNiederländer,mein höchst edler General und sehr ehrenwer-ther Lord wegen der großen Schlachten, die Ihr geliefert habt,seitdem ich das Glück hatte, von Euch detaschirt zn werden.Jene Rauferei bei Tippermnir war eine hübsche Affaire, nichts-destoweniger mochte ich Euch rathen"

Bevor Ihr mir Euren Rath ertheilt,sagte der Marquis,