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ihrer alten Kriegsweise bestanden nnd dieselbe mit der alther-gebrachten gotischen Phrase bezeichncten, „man treibe dasVieh ans feindlichen Boden, damit es stell vom Grase desFeindes nähre." Der Kricgsrath ward erst spät in der Nachtentlassen, ohne das; ein Entschluß gefaßt war; die Häupt-linge jedoch, welche die Meinung vertraten, daß Argyle ange-griffen werden muffe, versprachen unter ihren Leuten diejenigenauszusnchen, welche als Wegweiser während des Feldzuges ambesten dienen können.
Montrose hatte sich in die Hütte zurückgezogen, welche ihmznm Zelte diente, nnd sich ans einem Lager trockenen Heide-krautes, dem einzigen Ruheplatz, ansgestreckt, welches dieselbeihm gewährte. Er suchte jedoch vergeblich den Schlaf, denndie Träume des Ehrgeizes verscheuchten die des Morpheus.Bald bildete er sich ein, daß er das königliche Banner aufdem eroberten Schlosse von Edinburgh entfalte, ein Hülfsheerdem Könige sende, dessen Krone von seinem Erfolge abhängigsei, und alle die Vorthnle nnd Beförderungen empfange, wo-mit ein Mann überladen werden könne, welchem der Königmit Freuden die höchsten Ehren erweise. Bald wich der Traum,so glänzend er auch war, vor der Vision befriedigter Rachennd persönlicher Siege über einen persönlichen Feind. DieGedanken, Argyle in seiner Veste Jnverary zu überraschen —in ihm zugleich die Nebenbuhler seines Hauses und die haupt-sächlichste Stühe der Presbyterianer zn zerschmettern — denCovenanterS den Unterschied zwischen dem vorgezogenen Ar-gyle nnd dem znrückgesetzten Montrose zu zeigen — alle dieseGedanken boten der Rache eines Feudalherrn ein zu schmei-chelhaftes Bild, als das; derselbe sie leicht hätte anfgebensollen.
Während er sich so mit widersprechenden Gedanken und