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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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für die Vergangenheit nnd Sicherheit für die Zuknnft. Außerdiesen persönlichen Gründen bestärkten die Anführer, welchediese Meinung begünstigten, dieselbe durch die richtige Be-hauptung, daß Montrose, wenn er auch bei seinem ersten Ein-fall in die Niederlande dem Feinde überlegen sei, dennoch mitjedem Tag sein Heer permindert sehen würde, und zuletzt derUebermacht eines ans den Aushebungen nnd Garnisonen imNiederlande gebildeten Heeres ansgesetzt werden müßte. Würdeer dagegen den Marquis von Argyle wirksam vernichten, sokönnten nicht allein seine gegenwärtigen westlichen Freundeauch diejenigen Streitkräfte hcrbeiziehcn, die sie sonst znmSchutz ihrer Familien zu Haus lassen müßten, sondern er werdeauch mehrere seiner Sache schon befreundete Stämme unterseiner Fahne vereinigen, welche aus Furcht vor Mac CullumMore bis dahin daran verhindert wären.

Diese Gründe berührten, wie wir schon andenteten, eineentsprechende Saite im Herzen Montrose's, welche nicht gänz-lich mit dem Heldenmnthe seines Charakters übereinstimmte.Die Häuser Argyle und Montrose waren früher sowohl inKrieg wie Politik einander feindlich gewesen, und die vomerfleren erlangte Ueberlegenheit der Vortheile hatte Mißgunstund Haß bei der andern Familie erregt, welche, eines gleichenVerdienstes sich bewußt, nicht so reich belohnt morden war.Dicß war aber noch nicht Alles. Die damaligen Häuser die-ser eifersüchtigen Familien hatten gegen einander seit demBeginn der Bürgerkriege den entschiedensten Widerstand ge-zeigt.

Mvntrosc, der Ueberlegenheit seines Talentes und der gro-ßen Dienste sich bewußt, die er in dem Beginn des Kriegesden Covenanters erwiesen hatte, erwartete von dieser Parteidie erste Stellung im Rathe uud im Kriege; die Covenanter